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Neurosen, Persönlichkeitsstörungen, Belastungs - und Anpassungsstörungen, Essstörungen

Dank unserer überdurchschnittlichen psychotherapeutischen Qualifikationen ( Zusatztitel: Psychotherapie, Psychoanalyse, Facharzt für psychotherapeutische Medizin) können wir mit hoher Kompetenz gerade Neurosen und Persönlichkeitsstörungen erkennen, differentialdiagnostisch abgrenzen und behandeln. Wir können rasch mit hoher Treffsicherheit die Therapierbarkeit einschätzen. Wir kennen die Grenzen, weil wir selbst im Rahmen der antragspflichtigen Psychotherapie behandeln, und wissen auch die Möglichkeiten einer stationären Psychotherapie einzuordnen. Wir halten bewusst am Neurosebegriff fest und unterscheiden z.B.

Dieses sehr pragmatische Konzept erlaubt uns mehrere Verständnisebenen beizubehalten. Einerseits können wir unsere Stärke voll entfalten, nämlich den einzelnen Patienten auf dem Hintergrund seiner eigenen, je individuellen Psychodynamik zu verstehen, ohne die modernen, biologischen , eher vom Symptom ausgehenden Ansätze vernachlässigen zu müssen. Wir achten bei unseren Versuchen, die Psychodynamik zu verstehen, sehr darauf, wie sich die geklagte Symptomatik auf die damit verbundene Auslösesituation im Hier und Jetzt bezieht und achten gleichzeitig auf dazu passende, prädisponierende Entwicklungen in der Vergangenheit, um so dem Patienten die Möglichkeit zu geben, über die identitätsstiftende Bearbeitung dessen, was war, eventuell eine Aussöhnung mit schwierigen Be- und Gegebenheiten, einen von mehr Eigenakzeptanz und Zufriedenheit getragenen Zugang zu sich und den anderen zu finden. Ein von vielen Entbehrungen geprägter Mensch wird auf neuerliche Entbehrungen eben anders reagieren als einer, der andere Erfahrungen gemacht hat. Die biologische Sichtweise achtet mehr auf das Einzelsymptom, weil die Auswahl potentiell einzusetzender Psychopharmaka symptomorientiert ist. Einer Verabsolutierung der einen oder anderen Denkrichtung können wir uns nicht anschließen.

In bescheidenem Maße kümmern wir uns bei überlaufenen kinder- und jugendpsychiatrischen Praxen in Ludwigshafen in enger Kooperation mit der entsprechenden Ambulanz im Zentralinstitut für seelische Gesundheit (ZISG) auch um

  1. junge Patienten mit seelischen Störungen, Teilleistungsschwächen, hyperkinetischen Syndromen und Aufmerksamkeitsdefizitsyndromen besonders.
  2. Letztere Störungen können auch noch den Erwachsenen bestimmen und bedürfen auch dann noch weiter fachkundiger Hilfe. Das Konzept des

  3. ADS ( Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ) im Erwachsenenalter ist noch nicht alt. Früher wurden diese Patienten wohl unter vielen anderen Diagnosen erfasst.

Bei unseren Psychotherapien, besonders wenn eine antragspflichtige Psychotherapie mit ganz regelmäßiger Stundenfrequenz notwendig wird, sind wir auf die Mithilfe psychologischer Psychotherapeuten angewiesen. Aus Kapazitätsgründen können wir auch nicht annähernd das an Psychotherapie leisten, was wir eigentlich wollten. Aus demselben Grund sind auch analytische Psychotherapien mit erhöhter Wochenstundenfrequenz nur noch im Ausnahmefall zu leisten, auch wenn die damit beabsichtigte Verdeutlichung von Übertragung und Gegenübertragung in einer Übertragungsneurose schwerer zu erreichen ist. Auch hier kommen wir manchmal nicht darum herum, auf psychoanalytisch tätige Kollegen zurückzugreifen.


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